Estering - 2010 - `Big Guns´: YES!!!
Teil 4: „Der König ist tot – es lebe der König!“ Stimmt das?!?
Wenn man einen Fahrer in dieser Saison herausheben wollte, dann würde es wohl Rolf Volland sein. Mit dem zwölften Titel in dieser Saison und seinem Sieg beim EM-Lauf auf dem Estering im August hat er sich durchaus den Titel „König von Deutschland“ er-„fahren“!
Nun spricht man bei der Division 1 ja immer gerne von der Königs-Klasse, der Top-Division in der Rallycross-Szene. Volland ist jetzt schon im zweiten Jahr hintereinander Deutscher Meister bei den Produktionswagen, Division 4 und 1A. Stirbt durch diesen Umstand eine Division?!? Ist es despektierlich so eine Überschrift für einen Saisonrückblick zu wählen?!?
Nein! Denn die Division ist beileibe nicht tot. Und auf den einen König kommt der nächste. Und die Könige, die Volland in der Division 1 gefolgt sind, waren mitnichten „Ersatz“-Könige, die einer Rennserie nicht ihren Stempel aufdrücken können. War es in 2008 noch ein Mann, der diesen „Gipfel“ bereits erstürmt hat – nämlich Jörg Jockel – so war es in 09 ein Premieren-Meister (v.l.n.r.: der Vize & sein Meister: Wilhelm, Münnich) in der Div.1. Dazu später aber mehr.
In dem Rückblick auf die Saison 2009 wird es von fleißigen Eichhörnchen, von Gipfelstürmern, von Auffahr-Unfällen, von umfangreichen Gästelisten und Happy Ends zu erzählen geben.
07 und 08 war die Welt noch in Ordnung. Weltwirtschaftskrisen waren Horror-Gespinste von durchgeknallten Wirtschaftswissenschaftlern oder Inhalte des Geschichts-Unterrichts in den meisten Gymnasien. Die große Koalition gab ihr mehr oder minder Bestes und Rolf Volland, Jörg Jockel und Ralph Wilhelm waren die – mit kleineren Ausnahmen – Platzhirsche in der Division 1. Aber schon 07 kamen Namen ins Spiel, die man zwar kannte, aber in der 1 noch nicht im Zusammenhang genannt wurden.
Da erschien ein Frank Eichelberg auf der Bildfläche, Gaststarter wie Marcus Nilsson, Willy Salzgeber, Willy Streitler oder Marc Duez und Jakob Teil Hansen zeigten sich in der Königsklasse in der DRX.
Nach seinem Erfolg in der Division der Produktionswagen im Jahre 2007 schnupperte aber auch ein Internetunternehmer aus Sachsen die dünne Luft der Eins. René Münnich hatte seine ersten Auftritte in seinem Skoda Fabia T 16 4x4 in der DRX und der ERC European Rallycross Championship. Allerdings sprang im ersten Jahr bei den „Big Guns“ „nur“ der vierte Platz für René heraus. Bei drei Laufsiegen von Jockel in dem Jahr war aber einfach nicht mehr drin.
2009 sollte im Team von Münnich-Motorsport alles anders werden. Münnich trainierte sich im wahrsten Sinne des Wortes quer durch Europa, investierte in den Fabia mächtig Know-How und Technik. Mit drei unangefochtenen Laufsiegen zu Beginn des Jahres sah es auch noch einem klaren Durchmarsch für ihn aus. Fahrerisch deutlich gereift, technisch sowieso in optimalem Zustand, ging in der Eins an Münnich nichts vorbei.
Bis zu dem Wochenende im Juni in Österreich, als sowohl Jussi Pinomäki als auch René Münnich die Grenzen der Physik auf sehr unfreiwillige Art und Weise versuchten zu verschieben. Jeder erinnert sich noch an die Bilder, die News, die besorgniserregenden Aussagen für die Teammitglieder und Familienmitglieder, die Interviews im Nachhinein. Dies Alles soll hier aber nicht noch einmal aufgetischt werden.
Das Happy End an der ganzen Geschichte ist der erste Meistertitel für René Münnich bei den „Großen“.

Denn – René bekam nach weitgehenden Reha-Maßnahmen und sehr umsichtigen Untersuchungen von seinen Ärzten doch wieder seine Renn-Freigabe.
So konnte er zwar noch nicht wieder fahren, aber zumindest beim EM-Lauf in Buxtehude als mitfiebernder Teamchef seiner Lebensgefährtin Mandie August dabei sein.
Nach der sehr langen Sommerpause der DRX war er dann auch beim beim Lauf im September wieder als Fahrer dabei und konnte sich letzten Endes mit 5 Siegen bei 5 Starts ein Traumergebnis für die Meisterschaft sichern. So düster die Zukunft für René im Sommer schien, so positiver läßt sich doch der Saisonabschluß darstellen. „Nach dem Vorfall habe ich meine Rennerei schon ziemlich in Frage gestellt. Aber wenn man sieht mit welchem Engagement ich diesen Sport unterstütze und mit welchem Spaß ich bei der Sache bin, konnte sich vorstellen, dass ich nicht lange stillsitzen kann. Außerdem freue ich mich auf die nächste Saison, wo ich eventuell in der DRX in der 1A an den Start gehen werde. Mehr Gegner, mehr Kämpfe, höhere Anforderungen. Und mein Einsatz-Auto wird dann vielleicht mit Gast-Startern in der 1 an den Start gehen.“ (O-Ton René Münnich).
Der landläufig „beste“ Starter in der deutschen Rallycross-Szene, Ralph Wilhelm, konnte in diesem Jahr für eine gewisse Zeit am Meistertitel schnuppern. Leider nur schnuppern. Denn zum – „gefühlt“ – zigsten Male sicherte er sich mit seinem in die Jahre gekommenen Lancia Delta Integrale die Vize-Meisterschaft.

Nicht nur durch seine Super Starts, auch durch die in diesem Jahr wiedergewonnene Kontinuität war Ralph in der Lage sich wieder auf dem Podium zu platzieren. Durch die Konstanz, das fleißige Eichhörnchen-mäßige Punktesammeln, hat er sich diesen weiteren Vize-Titel mehr als verdient. Auch wenn der Delta in Gründau verkauft wurde, werden wir Ralph werden doch auf jeden Fall wiedersehen. Das ist nicht nur wichtig, das ist vor allen Dingen gut. Es gibt kaum einen Fahrer, der über eine derartig große Erfahrung in Deutschland verfügt wie Ralph. Wo der Delta sein weiteres Leben fristen wird, weiß man allerdings noch nicht.
Ein weiterer „Newcomer“ – was ob seiner rennfahrerischen Erfolge etwas komisch klingt – wollte aber in 09 den Gipfel stürmen. Der 7fache Berg-Europameister und 9fache Deutsche Bergmeister Herbert Stenger wollte nach seinem Debüt-Rennen im Wissel’schen Ford Focus 08, in diesem Jahr richtig für Furore sorgen. Allerdings mußte Herbert etwas konsterniert feststellen, dass die Jungs in der DRX auch nicht nur mit Wasser kochen. Und Respekt vor großen Namen hat man schon mal gar nicht. War der Anfang in O-Leben mit einem zweiten Platz schon ein ordentlicher, so mußte er sich im April in Buxte I schon einem Wertungsausschluß unterwerfen, der in der Zeit seither umfangreich diskutiert wurde.
Danach wollte der Knoten nicht mehr so richtig platzen bei Stenger. Ein Zwischenhoch Pfingsten in Gründau - wieder Zweiter.

Danach filmreifer Überschlag im September auf dem Estering – aufgrund der Starterzahlen aber noch als Fünfter gewertet. Leider trat er in Gründau zum Finale nicht mehr an. Sei es Verärgerung, Resignation, Verwunderung oder Lustlosigkeit – eine schillernde und bislang so erfolgreiche Figur wie Herbert Stenger kann der Rallycross-Sport immer gut gebrauchen. Es wäre sehr schade, wenn Herbert in 2010 nicht mehr an den Start gehen würde – egal in welchem Auto.
Und sonst so?!? Viele Gaststarter... Ignaz Schneider aus Egg in Österreich, sehr schneller Delta Integrale, wäre sehr schön ihn wieder dabei zu haben. Frank Strömquist/S auf dem Golf T 16 4x4 von Münnich Motorsport, Mitarbeiter bei Trollspeed Racing/S und Chefmechaniker von Michael Jernberg, vom Dreher-König zum schnellen-Runden-Dreher – bitte auch in 2010! Enrico Kubitz und Normann Struckmann – sicher unter ihren Möglichkeiten, vielleicht läßt sich 2010 drauf aufbauen. Frank Eichelberg, leider nur ein Auftritt, mit dem Audi A 4, der Golf ist weg nach Litauen, ein wahrscheinlich sehr prominentes Opfer der weltweiten Krisen. Er wäre wieder eine Bereicherung!
Und was machen wir 2010?!? Vor allem Gas geben... !!! Nach bislang noch unbestätigten Ausagen, die er mir gegenüber beim EM-Lauf in Buxtehude machte, will der Haupt-Sponsor von Morten Jespersen/DK den deutschen Markt erobern und möchte, dass Morten die DRX fährt – SUPER-Idee vom Sponsor!!!
Jockel kommt mit einem neuen Top-Focus zurück (so lange wie er diesen Wagen vorbereitet und baut, muß das eine Granate werden!). Wilhelm entdeckt seine Liebe zu den „Kleinen“ – er geht noch mal zur Schule und kommt in die „Klasse“ 1A – wir freuen uns auf die Fights zwischen Volland, Münnich, Wilhelm, Steffen, Schrader... und der Dame – Mandie August. Eichelberg steht noch in den Sternen, Stenger ist sehr offen, Gastauftritte der Belgier (Meisterlauf in Buxte I) und Dänen und Strömquist und und und...
In Anlehnung an Walt Disneys Klassiker „Die Wüste Lebt“: Die Divison 1 lebt!!! Und alle Überlegungen die Div. 1 nicht mehr in der Meisterschaft auszuschreiben, sollten schleunigst ein weiteres Mal überprüft werden. Jede Nationale Serie braucht die „Big Guns“, dass sollten sich auch die potentiellen Kandidaten hinter die Ohren schreiben, die einen Div.1-Renner an den Start bringen könnten.
Apropos: ein Polo G 40 in der Div.1?!? Ja! Reglementtechnisch ist das möglich! Wird es das geben?!? Mag man Informationen aus gut unterrichteten Kreisen aus der Gegend um Kassel Glauben schenken – dann wird es das geben. Mehr dazu spätestens 2010!!!
Das war eine schöne Geschichte aus 2010, in vier Teilen!
Der deutsche Rallycross-Sport hat allen Unkenrufen zum Trotz eine tolle Meisterschaft abgeliefert. Wir haben mit Ralf Goltz, Rolf Volland und René Münnich würdige Meister gefunden, denen ich hier noch einmal meinen Glückwunsch aussprechen möchte.
Und 2010 wird... NOCH TOLLER!!! Viel Spaß in der DRX-Saison 2010 – wir sehen uns zum Auftakt in Oschersleben!!!
Wenn man einen Fahrer in dieser Saison herausheben wollte, dann würde es wohl Rolf Volland sein. Mit dem zwölften Titel in dieser Saison und seinem Sieg beim EM-Lauf auf dem Estering im August hat er sich durchaus den Titel „König von Deutschland“ er-„fahren“!
Nun spricht man bei der Division 1 ja immer gerne von der Königs-Klasse, der Top-Division in der Rallycross-Szene. Volland ist jetzt schon im zweiten Jahr hintereinander Deutscher Meister bei den Produktionswagen, Division 4 und 1A. Stirbt durch diesen Umstand eine Division?!? Ist es despektierlich so eine Überschrift für einen Saisonrückblick zu wählen?!?
Nein! Denn die Division ist beileibe nicht tot. Und auf den einen König kommt der nächste. Und die Könige, die Volland in der Division 1 gefolgt sind, waren mitnichten „Ersatz“-Könige, die einer Rennserie nicht ihren Stempel aufdrücken können. War es in 2008 noch ein Mann, der diesen „Gipfel“ bereits erstürmt hat – nämlich Jörg Jockel – so war es in 09 ein Premieren-Meister (v.l.n.r.: der Vize & sein Meister: Wilhelm, Münnich) in der Div.1. Dazu später aber mehr.
In dem Rückblick auf die Saison 2009 wird es von fleißigen Eichhörnchen, von Gipfelstürmern, von Auffahr-Unfällen, von umfangreichen Gästelisten und Happy Ends zu erzählen geben.
07 und 08 war die Welt noch in Ordnung. Weltwirtschaftskrisen waren Horror-Gespinste von durchgeknallten Wirtschaftswissenschaftlern oder Inhalte des Geschichts-Unterrichts in den meisten Gymnasien. Die große Koalition gab ihr mehr oder minder Bestes und Rolf Volland, Jörg Jockel und Ralph Wilhelm waren die – mit kleineren Ausnahmen – Platzhirsche in der Division 1. Aber schon 07 kamen Namen ins Spiel, die man zwar kannte, aber in der 1 noch nicht im Zusammenhang genannt wurden.
Da erschien ein Frank Eichelberg auf der Bildfläche, Gaststarter wie Marcus Nilsson, Willy Salzgeber, Willy Streitler oder Marc Duez und Jakob Teil Hansen zeigten sich in der Königsklasse in der DRX.
Nach seinem Erfolg in der Division der Produktionswagen im Jahre 2007 schnupperte aber auch ein Internetunternehmer aus Sachsen die dünne Luft der Eins. René Münnich hatte seine ersten Auftritte in seinem Skoda Fabia T 16 4x4 in der DRX und der ERC European Rallycross Championship. Allerdings sprang im ersten Jahr bei den „Big Guns“ „nur“ der vierte Platz für René heraus. Bei drei Laufsiegen von Jockel in dem Jahr war aber einfach nicht mehr drin.
2009 sollte im Team von Münnich-Motorsport alles anders werden. Münnich trainierte sich im wahrsten Sinne des Wortes quer durch Europa, investierte in den Fabia mächtig Know-How und Technik. Mit drei unangefochtenen Laufsiegen zu Beginn des Jahres sah es auch noch einem klaren Durchmarsch für ihn aus. Fahrerisch deutlich gereift, technisch sowieso in optimalem Zustand, ging in der Eins an Münnich nichts vorbei.
Bis zu dem Wochenende im Juni in Österreich, als sowohl Jussi Pinomäki als auch René Münnich die Grenzen der Physik auf sehr unfreiwillige Art und Weise versuchten zu verschieben. Jeder erinnert sich noch an die Bilder, die News, die besorgniserregenden Aussagen für die Teammitglieder und Familienmitglieder, die Interviews im Nachhinein. Dies Alles soll hier aber nicht noch einmal aufgetischt werden.
Das Happy End an der ganzen Geschichte ist der erste Meistertitel für René Münnich bei den „Großen“.
Denn – René bekam nach weitgehenden Reha-Maßnahmen und sehr umsichtigen Untersuchungen von seinen Ärzten doch wieder seine Renn-Freigabe.
So konnte er zwar noch nicht wieder fahren, aber zumindest beim EM-Lauf in Buxtehude als mitfiebernder Teamchef seiner Lebensgefährtin Mandie August dabei sein.
Nach der sehr langen Sommerpause der DRX war er dann auch beim beim Lauf im September wieder als Fahrer dabei und konnte sich letzten Endes mit 5 Siegen bei 5 Starts ein Traumergebnis für die Meisterschaft sichern. So düster die Zukunft für René im Sommer schien, so positiver läßt sich doch der Saisonabschluß darstellen. „Nach dem Vorfall habe ich meine Rennerei schon ziemlich in Frage gestellt. Aber wenn man sieht mit welchem Engagement ich diesen Sport unterstütze und mit welchem Spaß ich bei der Sache bin, konnte sich vorstellen, dass ich nicht lange stillsitzen kann. Außerdem freue ich mich auf die nächste Saison, wo ich eventuell in der DRX in der 1A an den Start gehen werde. Mehr Gegner, mehr Kämpfe, höhere Anforderungen. Und mein Einsatz-Auto wird dann vielleicht mit Gast-Startern in der 1 an den Start gehen.“ (O-Ton René Münnich).
Der landläufig „beste“ Starter in der deutschen Rallycross-Szene, Ralph Wilhelm, konnte in diesem Jahr für eine gewisse Zeit am Meistertitel schnuppern. Leider nur schnuppern. Denn zum – „gefühlt“ – zigsten Male sicherte er sich mit seinem in die Jahre gekommenen Lancia Delta Integrale die Vize-Meisterschaft.
Nicht nur durch seine Super Starts, auch durch die in diesem Jahr wiedergewonnene Kontinuität war Ralph in der Lage sich wieder auf dem Podium zu platzieren. Durch die Konstanz, das fleißige Eichhörnchen-mäßige Punktesammeln, hat er sich diesen weiteren Vize-Titel mehr als verdient. Auch wenn der Delta in Gründau verkauft wurde, werden wir Ralph werden doch auf jeden Fall wiedersehen. Das ist nicht nur wichtig, das ist vor allen Dingen gut. Es gibt kaum einen Fahrer, der über eine derartig große Erfahrung in Deutschland verfügt wie Ralph. Wo der Delta sein weiteres Leben fristen wird, weiß man allerdings noch nicht.
Ein weiterer „Newcomer“ – was ob seiner rennfahrerischen Erfolge etwas komisch klingt – wollte aber in 09 den Gipfel stürmen. Der 7fache Berg-Europameister und 9fache Deutsche Bergmeister Herbert Stenger wollte nach seinem Debüt-Rennen im Wissel’schen Ford Focus 08, in diesem Jahr richtig für Furore sorgen. Allerdings mußte Herbert etwas konsterniert feststellen, dass die Jungs in der DRX auch nicht nur mit Wasser kochen. Und Respekt vor großen Namen hat man schon mal gar nicht. War der Anfang in O-Leben mit einem zweiten Platz schon ein ordentlicher, so mußte er sich im April in Buxte I schon einem Wertungsausschluß unterwerfen, der in der Zeit seither umfangreich diskutiert wurde.
Danach wollte der Knoten nicht mehr so richtig platzen bei Stenger. Ein Zwischenhoch Pfingsten in Gründau - wieder Zweiter.
Danach filmreifer Überschlag im September auf dem Estering – aufgrund der Starterzahlen aber noch als Fünfter gewertet. Leider trat er in Gründau zum Finale nicht mehr an. Sei es Verärgerung, Resignation, Verwunderung oder Lustlosigkeit – eine schillernde und bislang so erfolgreiche Figur wie Herbert Stenger kann der Rallycross-Sport immer gut gebrauchen. Es wäre sehr schade, wenn Herbert in 2010 nicht mehr an den Start gehen würde – egal in welchem Auto.
Und sonst so?!? Viele Gaststarter... Ignaz Schneider aus Egg in Österreich, sehr schneller Delta Integrale, wäre sehr schön ihn wieder dabei zu haben. Frank Strömquist/S auf dem Golf T 16 4x4 von Münnich Motorsport, Mitarbeiter bei Trollspeed Racing/S und Chefmechaniker von Michael Jernberg, vom Dreher-König zum schnellen-Runden-Dreher – bitte auch in 2010! Enrico Kubitz und Normann Struckmann – sicher unter ihren Möglichkeiten, vielleicht läßt sich 2010 drauf aufbauen. Frank Eichelberg, leider nur ein Auftritt, mit dem Audi A 4, der Golf ist weg nach Litauen, ein wahrscheinlich sehr prominentes Opfer der weltweiten Krisen. Er wäre wieder eine Bereicherung!
Und was machen wir 2010?!? Vor allem Gas geben... !!! Nach bislang noch unbestätigten Ausagen, die er mir gegenüber beim EM-Lauf in Buxtehude machte, will der Haupt-Sponsor von Morten Jespersen/DK den deutschen Markt erobern und möchte, dass Morten die DRX fährt – SUPER-Idee vom Sponsor!!!
Jockel kommt mit einem neuen Top-Focus zurück (so lange wie er diesen Wagen vorbereitet und baut, muß das eine Granate werden!). Wilhelm entdeckt seine Liebe zu den „Kleinen“ – er geht noch mal zur Schule und kommt in die „Klasse“ 1A – wir freuen uns auf die Fights zwischen Volland, Münnich, Wilhelm, Steffen, Schrader... und der Dame – Mandie August. Eichelberg steht noch in den Sternen, Stenger ist sehr offen, Gastauftritte der Belgier (Meisterlauf in Buxte I) und Dänen und Strömquist und und und...
In Anlehnung an Walt Disneys Klassiker „Die Wüste Lebt“: Die Divison 1 lebt!!! Und alle Überlegungen die Div. 1 nicht mehr in der Meisterschaft auszuschreiben, sollten schleunigst ein weiteres Mal überprüft werden. Jede Nationale Serie braucht die „Big Guns“, dass sollten sich auch die potentiellen Kandidaten hinter die Ohren schreiben, die einen Div.1-Renner an den Start bringen könnten.
Apropos: ein Polo G 40 in der Div.1?!? Ja! Reglementtechnisch ist das möglich! Wird es das geben?!? Mag man Informationen aus gut unterrichteten Kreisen aus der Gegend um Kassel Glauben schenken – dann wird es das geben. Mehr dazu spätestens 2010!!!
Das war eine schöne Geschichte aus 2010, in vier Teilen!
Der deutsche Rallycross-Sport hat allen Unkenrufen zum Trotz eine tolle Meisterschaft abgeliefert. Wir haben mit Ralf Goltz, Rolf Volland und René Münnich würdige Meister gefunden, denen ich hier noch einmal meinen Glückwunsch aussprechen möchte.
Und 2010 wird... NOCH TOLLER!!! Viel Spaß in der DRX-Saison 2010 – wir sehen uns zum Auftakt in Oschersleben!!!

Danke!
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